Rennstrecken

Der EuroSpeedway Lausitz wurde am 20. August 2000 als modernste Renn- und Teststrecke Europas eröffnet. Er ist damit die jüngste der vier permanenten Rennstrecken Deutschlands. Er bietet aufgrund seiner zahlreichen Tribünen um die ganze Strecke Platz für 120.000 Besucher, 25.000 haben alleine Platz auf der Haupttribüne des Areals.

Am 26. Mai 1927 wurde hier das erste Motorradrennen gestartet. Auch bis heute ist der Sachsenring eine der traditionsreichsten deutschen Strecken, und auch die MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring haben mittlerweile legendären Ruf erlangt.

 

 

Am 25. Juli 1997 die wurde die Eröffnung gefeiert. Der von allen Besuchern hoch geschätzte Arena-Charakter ist in der deutschen Rennstrecken-Landschaft nahezu einmalig. Alle Zuschauerbereiche sind zwischen sechs und acht Metern oberhalb der Strecke angelegt.

Der Nürburgring in der Eifel wurde bereits am 18. Juni 1927 eingeweiht. Die damals 4,5 km lange GP-Strecke wurde direkt an die 20,8 km lange Nordschleife angebunden. Beide Teilstrecken können zu einem heutzutage 25,378 km langen Gesamtkurs zusammengefasst werden, der unter anderem beim 24-h-Rennen benutzt wird. Diese Streckenvariante des Nürburgrings ist heute die längste permanente Rennstrecke der Welt.

Das Automotodrom Brno oder auch Masaryk-Ring, ist eine Auto- und Motorradrennstrecke am westlichen Stadtrand von Brünn, Tschechien. Am 28. September 1930 fand das erste Rennen auf dem Naturkurs statt.

Der TT Circuit Assen ist eine Motorsport-Rennstrecke bei der niederländischen Stadt Assen, auf der unter anderem die Dutch TT, der niederländische Lauf zur Motorrad-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. 1955 löste eine permanente Rennstrecke mit einer Länge von 7705 m den alten Straßenkurs ab. Die längste Gerade misst 970 m. Die Kurven auf dem TT Circuit sind traditionell leicht überhöht. Die Strecke bietet 100.000 Zuschauern Platz.

Der Circuit de Spa-Francorchamps ist eine Motorsport-Rennstrecke in den Ardennen in Belgien. Wegen der Höhendifferenz im Streckenverlauf von insgesamt etwa 100 Metern und der zahlreichen Kurven, in denen hohe Fliehkräfte auftreten, trägt die Strecke auch den Beinamen ?Ardennen-Achterbahn?. Seit 1925 wird dort mit einigen Unterbrechungen der Große Preis von Belgien ausgetragen; seit 1950 als Formel-1-Weltmeisterschaftslauf.

Der Circuit des 24 Heures ist die über 13 km lange teilpermanente Motorsport-Rennstrecke, auf der das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ausgetragen wird. Die Rennstrecke besteht zum größten Teil (9,207 km) aus öffentlichen Landstraßen bei Le Mans, und wird ergänzt mit 4,422 km permanenter Rennstrecke sowie den Boxenanlagen, die auch für den kurzen Rundkurs Circuit Bugatti genutzt werden.

Der Circuit de Pau ist eine temporäre Rennstrecke in der Innenstadt von Pau in Frankreich. Sie ist 2760 Meter lang und wird im Uhrzeigersinn befahren. Der Stadtkurs wurde erstmals im Jahr 1933 eingerichtet. Der Circuit de Pau gilt als ältester in seiner ursprünglichen Form genutzter Stadtkurs der Welt.

Der Laguna Seca Raceway, offiziell Mazda Raceway Laguna Seca, gehört zu den bedeutendsten Rennstrecken in Kalifornien. Eine Runde hat eine Länge von 3.601 Metern. Besonderes Merkmal der Strecke ist die berühmte ?Korkenzieherkurve?. eben den US-amerikanischen Rennserien trägt auch die Motorrad-Weltmeisterschaft ein Rennen in Laguna Seca aus.

Der Las Vegas Motor Speedway ist eine Rennstrecke auf einem 4,9 km² großen Komplex im Norden von Las Vegas in Clark County, Nevada. Neben den Rennen der NASCAR-Rennserien war auch die Indy Racing League in den Jahren von 1996 bis 2000 auf dem Speedway zu Gast, ebenso wie die Champ Car-Serie in den Jahren 2004 und 2005. Im Jahr 2011 richtete die IndyCar Series ihr Finale in Las Vegas aus.

Der Hungaroring ist eine Motorsport-Rennstrecke in Ungarn. Seit der Saison 1986 gastiert regelmäßig die Formel 1 im Rahmen des Großen Preises von Ungarn dort. Die Strecke ist als anspruchsvoller Kurs bekannt, der nur wenige gute Überholmöglichkeiten bietet.